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  • Lithiumabbau als ‚Strategisches Projekt‘
  • Auswertung „Stunde der Wintervögel 2026"
Vorlesen

Lithiumabbau als ‚Strategisches Projekt‘

Risiko von Ewigkeitslasten wie beim Uranbergbau

Der geplante Lithiumabbau in Zinnwald soll als ‚strategisches EU-Projekt‘ beschleunigt werden. Das riskiert Naturzerstörung und teure Ewigkeitslasten wie beim Uranbergbau. Gemeinsam mit anderen Verbänden fordern wir strenge Prüfungen statt Genehmigungsturbo.

Lithiumabbau im Erzgebirge - Risiken für Ewigkeitslasten durch beschleunigte Verfahren. Grafik/KI: Robert Beske/Uwe Schroeder

Lithiumabbau im Erzgebirge - Risiken für Ewigkeitslasten durch beschleunigte Verfahren. Grafik/KI: Robert Beske/Uwe Schroeder

4. Februar 2026 - Der NABU Sachsen unterstützt ein Schreiben der Grünen Liga Osterzgebirge e. V. und regionaler Bürgerinitiativen aus Deutschland und Tschechien an die EU-Kommission. Darin lehnen sie das Vorhaben der Firma Zinnwald Lithium ab, als „Strategisches Projekt“ nach dem Critical Raw Materials Act (CRMA) anerkannt zu werden.

Schon 2024 hatten die Initiativen gegen diese Einstufung protestiert, da sie schnellere Genehmigungen für den Rohstoffabbau ermöglichen würde und dadurch erhebliche schädliche Auswirkungen auf Natur und Mensch zu befürchten waren. Die EU-Kommission folgte dieser Kritik: Das deutsche Projekt in Zinnwald erhielt keinen strategischen Status, das tschechische Vorhaben, das dasselbe Vorkommen von der anderen Bergseite aus ausbeuten will, hingegen schon.

Im Vergleich zur letzten Bewerbungsrunde wurde die Planung des deutschen Abbauvorhabens zwar weiterentwickelt, unter anderem durch die Festlegung eines konkreten Standorts, dennoch sieht der NABU Sachsen die Einordnung als „Strategisches Projekt" kritisch und setzt sich für sorgfältige Prüfungen und Genehmigungsverfahren ein.

„Umweltprüfungen sind ein hart erkämpftes und unverzichtbares Instrument“, erklärt Maria Vlaic, Vorsitzende des NABU Sachsen. „Sie dürfen nicht zugunsten kurzfristiger wirtschaftlicher Interessen aufgeweicht werden. Eine verantwortungsvolle Rohstoffpolitik braucht Akzeptanz, Transparenz und klare ökologische Leitplanken – damit die Energiewende nicht auf Kosten von Natur und Gesundheit umgesetzt wird.“

Der Critical Raw Materials Act soll die Versorgung Europas mit kritischen Rohstoffen sichern – ein Ziel, das der NABU Sachsen grundsätzlich unterstützt. Gleichzeitig kann aber der Status eines „Strategischen Projekts" den Druck erhöhen, Genehmigungsverfahren zu verkürzen und Umweltbelange zu depriorisieren.  


Uranbergbau ist immer noch Mahnung


Der Wasserfall der Pehna droht zu verschwinden. Foto: Torsten Schmidt

Pehnabach droht zu verschwinden

Verkürzte Planungen sind ein Risiko für die Natur

Der Pehnabach in Sachsen droht zu verschwinden, wenn die künstliche Wasserzufuhr eingestellt wird. Der NABU warnt vor den Folgen von verkürzten Planungen und fordert umfassende Umweltprüfungen, um langfristige Schäden zu vermeiden. Mehr →

Vermeintliche Detailfragen im Genehmigungsverfahren können zu dauerhaften Belastungen sowie hohen Nachsorgekosten führen. Diese sogenannten Ewigkeitslasten machen langfristige technische Maßnahmen notwendig, die meist sehr teuer sind.  

Der Uranbergbau im Erzgebirge führt bis heute vor Augen, welche immensen Folgen der Rohstoffabbau für die Gemeinschaft und die Natur haben kann. Der Pehnabach in der sächsischen Schweiz ist das jüngste Beispiel dafür: Bis heute ist eine künstliche Wassereinleitung erforderlich, weil das natürliche Quellsystem durch den Jahrzehnte zurückliegenden Uranbergbau zerstört wurde. In den ursprünglichen Planungen wurden diese Folgen unzureichend berücksichtigt. Heute belasten sie die Menschen, Politik und Verwaltung gleichermaßen.

Der NABU Sachsen teilt daher die Auffassung, dass derartige Eingriffe in den Naturraum nur auf Basis aktueller und vollständiger Daten, fundierter Gutachten, transparenter Prüfung von Alternativen und unter Einbeziehung der Folgekosten beurteilt werden dürfen.

Wo Rohstoffgewinnung unvermeidbar ist, müssen Prüfverfahren, Beteiligung und Schutzmaßnahmen so ausgestaltet sein, dass Natur und Menschen nicht die langfristigen Kosten tragen.


Archiv

Bärenstein im Erzgebirge - Foto: Lukas Häuser
Lithium im Erzgebirge

Im Erzgebirge planen Unternehmen umfangreiche Lithium-Bergbauvorhaben. Als „strategische Projekte“ würden sie von verkürzten Genehmigungsverfahren profitieren. Umweltverbände warnen: Die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft mit über 40 Schutzgebieten wäre bedroht. Mehr →

News vom NABU Sachsen

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